Dunkle Reflexionen

von Samuel R. Delany

Übersetzt von Andy Hahnemann

Dunkle Reflexionen

Der alternde Schriftsteller Arnold Hawley blickt auf sein Leben zurück: auf seine prekäre Existenz als Dichter, seine Homosexualität und sein Selbstverständnis als Schwarzer. Klarsichtig und altersweise registriert und analysiert er die Homophobie und den Rassismus der amerikanischen Gesellschaft, aber auch die eigenen Ängste in einem aussichtslos scheinenden Kampf um Anerkennung.

»Dunkle Reflexionen« ist ein poetischer Roman über das Wechselspiel von Armut und Kreativität, Schönheit und Angst, Hoffnung und Resignation – und den Durchhaltewillen in einer immer unbarmherzigeren Welt. Eines jener seltenen Bücher, die ehrlicher sind als das Leben selbst.

Leseprobe:

PR: Pressestimmen & Meinungen

Rezension

»Delanys Werk ist außergewöhnlich und trägt immer die Handschrift eines ungewöhnlichen Menschen, der sichtlich sein Leben liebt und sich auch damit beschäftigt. Seine Romane sind Lebenserfahrungen und ich möchte keine seiner Geschichten missen. […] Eine Lebensgeschichte, die Ängste und Hoffnungen vermittelt. Und am Ende meint man gar, man hätte all diese Dinge irgendwie selbst erfahren. Delany ist einfach wunderbar.«

Wolfgang Brunner, Buchwelten | 03.04.2015 | www.buchwelten.wordpress.com

Rezension

»Vielleicht ist es aber genau das, was auch ein Buch wie „Dunkle Reflexionen“ (der Titel bezieht sich auf einen fiktiven Gedichtband des Protagonisten) so leicht und spannend zugleich macht: Dass die fehlenden Gedichte, den „eigentlichen“ Text sich jeder Leser, jede Leserin sich selbst schaffen kann.«

alohka | 29.01.2014 | www.amazon.de

Rezension

»Ein Leben nach dem Afrofuturismus: „Dunkle Reflexionen“, ein Roman aus seinem Spätwerk, zeigt Samuel R. Delany als gewitzten Erzähler auf Augenhöhe mit den Großen der US-amerikanischen Literatur.«

Tobias Lindemann, Libroscope | 16.03.2017 | www.libroscope.wordpress.com

Samuel R. Delany ist Autor und Literaturwissenschaftler. Sein Roman Dhalgren (1975) gehört zu den Klassikern der Science Fiction, und mit dem Nimmèrÿa-Zyklus (1979-1987) begründete er die postmoderne Fantasy-Literatur

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