Leichdorf

von Wolfgang Rauh

Leichdorf

Im beschaulichen Leichdorf, einem kleinen, abgeschiedenen Ort inmitten von Wäldern und Bergen, lebt ein Serienmörder, der seinen Opfern gerne die Haut abzieht, um unter die Oberfläche zu schauen.

Wie ein Süchtiger hat er seine Gewaltfantasien über die Jahre hinweg beobachtet, wie ein Süchtiger schwört er, damit aufzuhören.
Wie ein Süchtiger macht er weiter. Lange Zeit blieb er unbemerkt, aber als er eine Frau gefangen nimmt, anstatt sie zu töten, um mit ihr über Gott, das Leben, den Tod und die Schuld zu reden, eskaliert die Spirale aus Gewalt und erreicht die vermeintlich heile Welt des Dorfes. Auch der Taxifahrer Roland, seine langjährige Lebensgefährtin Sandra und ihr bester Freund Dwiggi geraten ins Visier des Mörders, denn ihr Glück macht sie verletzlich und lässt sie immer weiter auf den Abgrund zutaumeln, der sich vor ihnen auftut.

Der Schrecken nimmt weiter seinen Lauf: Leute verschwinden, Leichen tauchen auf und ganz Leichdorf fragt sich, wer dieser grausame Mörder ist – und was das alles mit dem örtlichen Horrormärchen des Schneiders zu tun hat, der nach dem Tod seiner Frau und der beiden Kinder diese als lebensgroße Puppen aus Jutesäcken nachbildete und sich dann das Herz herausschnitt, um es mit ihnen zu teilen …

Guter deutschsprachiger Horror ist nicht ganz einfach zu finden – doch mit Leichdorf von Wolfgang Rauh gibt es endlich eine tolle Geschichte im Stil von Stephen King: Charakterbasierter Horror, der sich erst langsam und dann immer schneller steigert; Protagonist*innen mit viel Charme; Schrecken, der sowohl im Übernatürlichen als auch im Alltäglichen liegt; eine Prise Humor – und natürlich ausreichend Gewalt.

PR: Pressestimmen & Meinungen

Rezension

»Endlich ein Schriftsteller, der es schafft, Spannung, Horror, Humor und Grausamkeit in eine Geschichte zu packen. Ich habe das Buch verschlungen. Unbedingt lesen!!!«

Angie Bookheart | 17.04.2022 | www.amazon.de

Rezension

»Kleinstadt-Horror aus Österreich. Und zwar sehr guter! Mit viel Gespür für Charakter-Entwicklung und dem nötigen Quäntchen Wahnsinn, dreht Schriftsteller und Schauspieler Wolfgang Rauh den Spannungs-Regler in den roten Bereich. Das schicke Hardcover mit atmosphärischer Gestaltung aus dem GOLKONDA Verlag möchte man spätestens ab der zweiten Hälfte nicht mehr weglegen. Im Nachwort erzählt Rauh, dass es durchaus möglich wäre, dass er dem einen oder anderen Bewohner von Leichdorf einen erneuten Besuch abstatten könnte. Sollte dem so sein, stehe ich an der Stadtgrenze und winke am Ortsschild freudig mit einem Leichentuch.«

Marcel Scharrenbroich, Phantastik-Couch | Mai 2022 | www.phantastik-couch.de

Rezension

»Das Grauen kommt auf leisen Sohlen…aber dann: PADAUTZ!!! Dann kommt es mit großen, lauten Schritten und der phantastische Kern entblättert sich Seite für Seite. Lange Zeit gibt es nur wenige Anzeichen für waschechten Horror. Blutige Details blitzen zwar immer wieder durch, doch wird dem Ausbau der Charaktere mehr Beachtung geschenkt. Das war zwar alles andere als langweilig, nur fragte ich mich, wie und wann das Ganze dann in eine andere Richtung kippen könnte. Im Nachhinein bin ich heilfroh, dass Wolfgang Rauh seinen Figuren so viel Aufmerksamkeit geschenkt hat. Sonst wäre „Leichdorf“ wohl nicht der Pageturner geworden, den ich insgeheim erhofft hatte.«

Marcel Scharrenbroich, Phantastik-Couch | Mai 2022 | www.phantastik-couch.de

Reaktion

»Seit langem kein besseres Buch gelesen! #schwerbeeindruckt«

Vanessa | 17.04.2022 |

Rezension

»Man darf gespannt sein, was da noch kommt …«

Sefciuc Manuel | www.amazon.de

Rezension

»Spannend und flüssig zu lesen – Eine Mischung aus Stephen King und HP Lovecraft mit österreichischem Charme.«

Simone | www.lovelybooks.de

Rezension

»Genial geschrieben.«

Julia | www.amazon.de

© Langlebig Fotografie

Wolfgang Rauh, Jahrgang 1987, wollte eigentlich Koch oder Paläontologe werden und ist dann doch bei der Schauspielerei und Schreiberei gelandet. Wenn er nicht gerade vor der Kamera steht oder Geschichten erfindet, widmet er sich seiner weiteren Leidenschaft: der Kampfkunst. Bereits mit 9 Jahren fing Wolfgang Rauh an, Kurzgeschichten zu verfassen, nachdem er seinen ersten Stephen-King-Roman gelesen hatte. Damals noch nicht versiert mit Computern und dem 10-Finger-Schreibsystem, dauerte dies unendlich lange. Heute liest er immer noch Stephen King, tippt aber nicht mehr im Zwei-Finger-Suchsystem.

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