Spera

Ein phantastischer Roman in Erzählungen

von Angela & Karlheinz Steinmüller

Spera

»Spera« breitet ein über tausend Erdenjahre umfassendes Panorama der Geschichte eines anderen Planeten aus, der von einem ebensolchen Raumschiff wie im Roman »Andymon« besiedelt wurde. In einzelnen Episoden spannen die Autoren den Bogen vom beginnenden Niedergang der irdischen Kolonie über eine Zeit der Barbarei voller Kämpfe mit einer einheimischen Lebensform, den gestaltwandelnden »Drachen«, und den Aufstieg mittelalterlicher Reiche bis zu einer Renaissance der Zivilisation, die im ersten Raumflug der Siedler zu der immer noch den Planeten umkreisenden Weltraumarche gipfelt.

Eines der in den »Spera«-Geschichten immer wieder auftauchenden Motive sind die Träume – sowohl diejenigen, die in den Märchen und Legenden des Planeten Gestalt annehmen, als auch die im Traumturm, einem Relikt der hochtechnologischen Vergangenheit, für die Bewohner der Stadt Miscara vorfabrizierten. So treten in den 26 Erzählungen, Kurzgeschichten und Vignetten, die zusammen den Episodenroman Spera bilden, neben die Science Fiction auch märchenhaft-phantastische Züge.

Das Ehepaar zählte zu den führenden Science-Fiction-Autoren der DDR. Beide verfassten sowohl alleine als auch gemeinsam viele Bücher. Die Steinmüllers wurden dreimal mit dem Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet.